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Das schönste Hobby


Vom schönsten Hobby der Welt zum schönsten Beruf

Ich kann mich noch sehr gut an meine erste Begegnung mit einem Bienenvolk erinnern. Ein benachbarter Imker ließ mich zuschauen, während er bei seinen Bienen arbeitete. Es war für mich sehr aufregend, kannte ich die Bienen bis dahin nur von ihrer Kehrseite - sprich von ihrem Stachel, wenn man auf ein Insekt trat. Entsprechend vorsichtig näherte ich mich dem geöffneten Volk und musste erkennen, dass ich von den Bienen total ignoriert wurde. Es dauerte gar nicht lange, da wollte ich mehr sehen, mehr hören, mehr riechen - mit einem Wort, ich wollte den Bienen näher sein. Diese Lebewesen strömten in ihrer Ruhe eine Stärke aus, die mich völlig faszinierte. Jede Bewegung, die zu beobachten war, jede Handlung, die von den Bienen gesetzt wurde, hatte eine offensichtliche Logik. Ich vergaß rasch, wie schnell mein Puls ging, kurz bevor der Imker das erste Volk öffnete. Die Königin mit ihrem Hofstaat tat ein Übriges und der Zwang, selbst Bienen zu halten ließ sich nicht mehr unterdrücken. Seit diesem Tag verbindet mich eine väterliche Freundschaft mit diesem Mann und seine Meinung bzw. seine Einschätzung einer Situation im Bienenvolk hat für mich großes Gewicht. Inzwischen bin ich den imkerlichen Kinderschuhen entwachsen, besuchte viele Kurse und Schulungen und legte schließlich die Imkermeisterprüfung ab. Woran sich allerdings nichts geändert hat, ist die Faszination Imkerei. Im Jänner kann ich es schon nicht mehr erwarten, endlich wieder bei den Bienen zu sein.

Ich glaube, dass jeder Imker ein ähnliches Erlebnis gehabt haben muss, das ihn an die Biene fesselt. Die Arbeit mit der Natur und in der Natur ist doch kaum mit irgendeiner anderen Tätigkeit zu vergleichen. Wenn dann am Ende der Tracht der Honig als Belohnung winkt, weiß man, dass die Wahl des Hobbys eine gute war. Schon Theo Weippl bemerkte in einer seiner vielen Publikationen: "Die Bienenzucht ist eine so edle und anregende Beschäftigung, dass der Bienenzüchter viele Stunden des angenehmsten Vergnügens auf seinem Bienenstande zubringt und dem Müßiggang aus dem Wege geht."

Natürlich kann das schönste Hobby zur schwersten Arbeit werden. Es ist klar, dass es einen großen Unterschied macht, ob man 10 Völker führt oder 300. Es ist auch nicht egal, ob man 200 Kilo Honig an die Kundschaft bringen muss oder 6000. Und es liegt weiters auf der Hand, dass die Beschaffung von 3-4 guten, leistungsstarken Königinnen einfacher ist, als das Züchten von hunderten. Und trotzdem verliert die Biene nichts an ihrer Faszination. Auch das Argument, dass ein so genannter Erwerbs- oder Nebenerwerbs-Imker wesentlich weniger Zeit für das einzelne Bienenvolk hat, kann eigentlich gar nicht als schlechte Eigenschaft gewertet werden. Der Kleinimker mit seinen 10 Völkern ist es nämlich, der viel zu oft in seinen Bienen herumkramt.

Vielleicht helfen uns die folgenden Zahlen, trotz Absatzproblemen, nicht das Handtuch zu werfen und unsere schöne Beschäftigung mit der Biene weiter zu führen:
Der Pro-Kopf-Verbrauch wird beim Honig in Österreich mit 1,3 Kilo beziffert. Beim Zucker sind es 37. Ob da nicht viel Potential drinnen liegt?
Es können nur ca. 50% des Bedarfes an Honig in Österreich selbst gedeckt werden. So lange Hademar Bankhofer in "Willkommen Österreich" den Leuten rät, Pollen in der Apotheke zu kaufen und den Honig in der Drogerie oder im Reformhaus, so lange werden wir an diesen Zahlen nichts verändern. Jeder weiß, dass die wenigsten Apotheken ihren Bedarf in Österreich decken.
Wir alle sind dazu aufgerufen, den Persönlichkeiten, die in der Öffentlichkeit stehen und mit Gesundheit und Ernährung zu tun haben, zu erklären, wie wichtig es ist, Österreichischen Honig vom Österreichischen Imker zu kaufen. Wenn ich eine Pollen-Allergie habe, kann ich mich mit Österreichischem Pollen (natürlich in Zusammenarbeit mit einem Allergie-Facharzt) immunisieren. Was nützt mir da der Spanische Blütenpollen, mit dem ich mein ganzes Leben nicht in Berührung kommen muss. Wenn ein Kräuterpfarrer Weidinger in der Kronen Zeitung von der heilenden Wirkung des Honigs schreibt, muss die Ergänzung "vom österreichischen Imker" dabei stehen.

Unseren möglichen Konsumenten wird es von uns selbst viel zu leicht gemacht, auf ausländische Produkte zu greifen. Ein besonders zugkräftiger Slogan oder eine unverwechselbare Aussage muss einen fixen Platz in den Köpfen unserer Kunden haben. Ein viel selbstbewussteres Auftreten in der Öffentlichkeit und viel weniger herumgeraunze in den diversen Tageszeitungen müssen wir uns für die Zukunft selbst verordnen. Wenn ein Autosaloon permanent die Fehler einer Automarke aufzählen würde, wäre dieses Auto auch nicht wirklich gut vermarktbar. In der Imkerei verhält es sich ähnlich. Jetzt wird endlich vermehrt in den Zeitungen über uns geschrieben, jedoch was geschrieben wird enthält kaum noch eine werbewirksame Aussage. Wir lesen von Varroa, Faulbrut und vom Käfer. Bei der Automarke hieße das dann: Rostet schnell, ist ungemütlich und frisst viel. Kein Autokäufer möchte das hören oder lesen.

Darum ein wirklicher Appell an uns alle: Sagen wir den Leuten, dass wir das schönste Hobby der Welt als Beruf haben. Denken wir öfters zurück, wie alles bei den Bienen angefangen hat, welches Erlebnis uns so an die Bienenzucht gefesselt hat. Und ich bin sicher: Dieser Funke springt auf den Kunden über!

IM Albert Schittenhelm


 
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