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Imkerbundglas, 0,5 kg, TO 82-Mündung
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Rähmchen genagelt, FZ
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10.
Deckel gold ohne Muster, TO 43
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Aller Anfang ist schwer


Grundsätzliche Überlegungen

Als Imkerneuling hat man kurz vor dem Beginn mit dem neuen Hobby viele Entscheidungen zu treffen, die von weit reichender Bedeutung sind. Schließlich soll die Bienenzucht jahrelang Spaß machen und es sollen auch nicht ständig neue Dinge gekauft werden müssen, nur weil man falsch begonnen hat. 

Beutenmaß

Meistens bekommt der Jungimker von einem älteren Kollegen irgendeine Beute, ohne zu wissen, was es damit auf sich hat. Das in Ostösterreich verbreitete Breitwabenmaß stellt, wenn man länger damit arbeitet, enorme Anforderungen an den Rücken, weil der Honigraum aufgrund des großen Rähmchenmaßes enorm schwer ist. Das krasse Gegenteil stellt das Kuntzsch-Maß dar. Weil die Rähmchen so klein sind, kommen die Bienenvölker schneller in Schwarmstimmung und werden arbeitsintensiver in der Betreuung. Ich weiß schon, dass es nicht leicht ist, mit einem "alten Hasen" darüber zu diskutieren, aber es handelt sich um die grundlegendste Entscheidung überhaupt. Es ist auch nicht egal, ob es sich um eine (veraltete) Hinterbehandlungsbeute handelt, die meist nur aus einem Brutraum und einem Honigraum besteht oder um eine moderne Magazinbeute, die es einem leicht macht, den Bienen den Platz zur Verfügung zu stellen, den sie gerade brauchen. 

Erfolgreich zu imkern heißt: Mit der Natur arbeiten, nicht gegen sie! 

Wenn der ältere Imkerkollege Pensionist ist, ist es ihm meist gar nicht bewusst, dass ein Jungimker, der noch im Berufsleben steht und eine Familie hat, nicht so viel Zeit für die Bienen hat, wie er selbst. Wöchentliches Rähmchenumhängen oder wenn nicht, ständiges Schwarmfangen verderben sehr rasch den Spaß an der Imkerei. 

Als vernünftige Rähmchenmaße können das Zandermaß oder aber das Zander-Flachzargenmaß angesehen werden. Diese Beutentypen (als Magazinbeuten) haben sich in allen Lagen und Trachtgebieten bewährt. 

Die noch immer weit verbreitete Breitwabe hat aber noch einen Nachteil: Schleudern werden meistens in Ländern erzeugt, in denen die Breitwabe völlig unbekannt ist. Die Rähmchen passen daher in die wenigsten Schleudern hinein. Sonderanfertigungen extra für den Österreichischen Markt in geringer Stückzahl sind natürlich sehr teuer. Wendeschleudern oder Radialschleudern sind für das Zandermaß relativ günstig zu haben. Schleudern für das Zandermaß passen meist durch eine Türe mit einer Durchgangsbreite von 75 Zentimetern. Bei der Breitwabe eher selten. Sie sehen dass eine einfache Fragestellung eine Vielzahl an Überlegungen nach sich zieht. 

Völkerzahl

Mit nur einem Volk zu beginnen ist nicht sehr ratsam. Natürlich will man gerade am Anfang alles über das Volk wissen und schaut daher viel öfter hinein als es nötig ist. Das ist zwar sehr wichtig, um die Bienen besser verstehen zu lernen, um besser beurteilen zu können, wie auf die unterschiedlichen Situationen zu reagieren ist, dem Volk selbst tut das aber meistens nicht so gut. Es kann sogar sein, dass es meine übermäßige Neugierde nicht überlebt. Besser ist es auf jeden Fall gleich 2 bis 3 Völker anzuschaffen, denn dann teilt sich meine Neugierde auf mehrere Völker auf und die Chance für das einzelne Volk zu überleben wird größer. Es ist wirklich frustrierend, wenn man große Freude am Bienenvolk hat und es überlebt aus irgendeinem Grund nicht. 

Es hat aber auch keinen Sinn, gleich riesengroß in die Imkerei einzusteigen, ohne zu wissen ob mir die Tätigkeit Spaß macht, ob ich genug Zeit dafür habe, und ob mir genügend Platz zur Verfügung steht. Viele Bienenvölker benötigen einen gewissen Lagerplatz für den geernteten Honig, die Leerzargen und die Rähmchen, die im Winter nicht auf den Völkern bleiben. 

Es müssen auch die Vermarktungsmöglichkeiten gut überlegt werden, denn der geerntete Honig muss schließlich an den Mann gebracht werden. Es bringt ja nichts, wenn das Honiglager von Jahr zu Jahr größer wird. Daher unbedingt die Völkerzahl den Vermarktungsmöglichkeiten anpassen! 

Bienenmaterial

Natürlich kann man mit einem selbst gefangenen Schwarm beginnen. Es ist auch möglich, von einem Imkerkollegen ein Bienenvolk zu kaufen. Am Besten wäre es jedoch, die ersten 2 Bienenvölker von einem anerkannten Züchter zu kaufen. Die Vorteile liegen klar auf der Hand. Der etwas höhere Preis wird meist durch bessere, ruhigere, weniger schwarmlustige Bienen wettgemacht. Ich möchte hier sicher nicht die Behauptung aufstellen, dass Hobbyimker, die selbst die Königinnen nachziehen, schlechtes Bienenmaterial besitzen. Aber der Jungimker verliert sehr rasch die Freude an seinem neuen Hobby, wenn z.B. die "Stachelritter" diesem Namen volle Ehre erweisen, nur stechlustig sind und sich schwer führen lassen. Die Wahrscheinlichkeit, bei einem Züchter schlechtes Material zu bekommen ist wesentlich geringer. 

Bleibt zum Schluss noch die Rassenfrage, ob Carnica-, Ligustica- oder Nigra-Bienen gehalten werden sollen. Hierbei sind in mehreren Landes-Bienenzuchtgesetzen Reinzuchtgebiete definiert, in denen nur bestimmte Bienenrassen gehalten werden dürfen. Da kann am ehesten der örtlich zuständige Imkereiverein weiterhelfen. 

Bekleidung

Die Bekleidung ist grundsätzlich so zu wählen, dass Sie sich wohl und sicher fühlen. Wenn dazu Imkerhut, Overall und Handschuhe gehören, so ist das ausschließlich Ihre Sache. Ihnen soll das Imkern Spaß machen. Hören Sie nicht auf Besserwisser, die behaupten dass der "richtige Imker" ohne all dem auszukommen hat. Niemand hat etwas davon, wenn Sie ständig mit einem Kribbeln in der Magengrube zu den Bienen gehen und der Puls beim Arbeiten aus Angst vor einem Stich auf 180 steigt. Genau das spüren die Bienen und reagieren mit einem erhöhten Abwehrverhalten, was eben diese Stiche auslöst. Viel besser ist es, wenn Sie sich den Bienen entspannt nähern können, weil Sie gut geschützt sind. Mit der Zeit werden Sie für sich selbst entscheiden, ob Sie den einen oder anderen Teil der Schutzbekleidung weglassen. Es ist viel leichter, wenn schon ein bisserl Routine dazukommt und man von Reaktionen des Bienenvolkes oder der einzelnen Biene nicht mehr überrascht wird. 

Zeitaufwand

Denken Sie daran, dass die Bienen von April bis August Ihre Aufmerksamkeit erfordern. Je nachdem, wie viele Völker Sie führen wollen, danach richtet sich der Zeitaufwand. Als Faustformel können Sie annehmen, dass bis zu 10 Völkern in dieser Zeit ca. alle 2 Wochen 30-40 Minuten pro Volk nötig sind. Darin eingerechnet sind auch die Arbeiten, die als Vorbereitung dienen, wie Stöcke streichen, Waben herrichten etc. Wenn Sie mehr Völker haben oder bereits routinierter arbeiten, reduziert sich diese Zeit natürlich. 

Wer kann mir eventuell helfen?

Das ist eine sehr wichtige Frage. Davon hängt meistens sehr viel ab. Obwohl es sehr viele Bücher über die Imkerei gibt (siehe Katalog in unserem Internet-Geschäft) sind diese oft für den Anfänger schwer verständlich, weil von erfahrenen Imkern oder Wissenschaftlern geschrieben, die ein gewisses Grundwissen bei der Lektüre voraussetzen. Da kann ein hilfreicher Imkerkollege sehr nützlich sein. Natürlich können Sie auch uns jederzeit kontaktieren. Wir stellen Ihnen unser Fachwissen gerne zur Verfügung und erklären Ihnen alles das, was natürlich am Anfang sehr umfangreich und verwirrend ist. 

Weiters könnte man sich eventuell mit einem Imkerkollegen in der Nachbarschaft vereinbaren, dass dieser, wenn man selbst in den wohlverdienten Urlaub fährt, einen kurzen Blick auf die Bienen wirft.

Was brauche ich für den Anfang?

Abgesehen von den Bienen benötigen Sie einiges an Werkzeugen und Geräten.

Es ist sehr leicht möglich, mit einigen wenigen Dingen das Auslangen zu finden, wenn man am Anfang bei einem Imkerkollegen seine Honigwaben ausschleudern darf. Später wird man diese Geräte selbst besitzen wollen.

Ganz sicher brauchen Sie:

Rähmchen, Rähmchendraht, Einlöttrafo, Bienenwachs-Mittelwände je nach Beutenmaß .

Später dann bei der Honigernte: Entdeckelungsgabel, Entdeckelungsgestell, Honig-Doppelsieb, Lagergefäße, Abfülltopf.

Kurz vor dem Verkauf: Honiggläser, Deckel, Etiketten.

Spazieren Sie einfach durch unseren Online-Shop, sehen Sie sich alles in Ruhe an und wählen Sie sorgfältig aus. Wenn Sie noch Fragen haben, rufen Sie uns einfach an oder schreiben Sie ein E-Mail.

 


 
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